Rock-Musik – Rythmus & Rebellion

Lange war die Rock-Musik verpönt und galt als rebellisch und obszön. Der Weg bis zur heutigen Alltagstauglichkeit war weit und hat einige Zeit für sich in Anspruch genommen. Was sind die wichtigen Eckdaten der populären Musikrichtung und wie wandelte sie sich im Laufe der Zeit?

Pop – Der Soundtrack der Neuzeit

Popmusik ist Begleiter unseres alltäglichen Lebens. Wir singen, spielen Instrumente und hören sie im Radio, im Fernsehen und mit unseren MP3- Playern. Wir kaufen die neuesten CDs oder nutzen das Internet zum Download von Musiktiteln. Aber woher kommt die Popmusik und was sind ihre Wurzeln?

Klassische Musik – große Komponisten einer bedeutenden Epoche

Die klassische Musik ist besonders bei Jugendlichen nicht sehr populär, hat es aber verdient, einmal näher betrachtet zu werden. Denn künstlerisch gesehen bietet diese Stilrichtung durch die verschiedenen großen Komponisten eine Bandbreite, die in anderen Stilen nur schwer zu finden ist.

Schlager – Gute-Laune-Musik mit Millionenpublikum

Schlager waren und sind immer populär, was ganz leicht zu erklären ist. Ihre Melodien sind eingängig und gut zu behalten, die Instrumente sind allen bekannt und werden geschätzt, sowie die einfachen Texte, die entweder etwas Romantik ins Leben bringen oder auch mal witzig sein können. Auch wenn es nicht jeder zugeben will, so hat doch beinahe jeder einige Dutzend dieser Schlager im Gedächtnis, die bei freudigen Anlässen immer nach Herzenslust mit gegrölt werden. So mancher bezeichnet Schlager auch als Gute-Laune-Musik, was keine Abwertung ist. Immerhin können Schlager etwas Besonderes, nämlich viele Menschen zumindest für ein Lied lang glücklich machen. Schlager haben ihren Ursprung in der Operettenmusik und damals wurden populäre Operettenlieder von allen auf der Straße gesungen und gepfiffen.

Jazz – Von den Kneipen New Orleans’ in die weite Welt


Die Jazzmusik hat sich durch eine lange Zeit hinweg mehrfach stark im Stil verändert und sich in verschiedene Richtungen entwickelt, die zum Teil erheblich voneinander abweichen.

Die Entstehung und Geschichte
Die Jazzmusik hat ihren Ursprung in verschiedenen musikalischen Vorformen. Diese entstanden vor allem bei den seit dem 17. Jahrhundert aus Afrika nach Amerika verschleppten Menschen. Es lassen sich generell drei Vorformen nennen: Spirituals, Blues und Ragtime. Spirituals sind Lieder, deren Texte sich auf religiöse Erzählungen und Bibelstellen beziehen, welche mit dem Leben und den Problemen der Sänger verglichen werden, wie zum Beispiel “Joshua fit the battle of Jericho”. So wird den eigenen Sorgen und Ängsten Ausdruck verliehen und Trost im Glauben gefunden. Eine bekannte Interpretin von Spirituals ist Mahalia Jackson. Der Blues ist in seinem Ursprung mit dem Jazz eng verknüpft. Beide Musikstile beeinflussen sich auch heute noch und werden oft miteinander vermischt. Während bei Spirituals die Hoffnung ausgedrückt wird, ist der Blues eine Manifestation der Trauer und der Hoffnungslosigkeit über aktuelle Probleme. W.C. Handy ist der wohl bekannteste Bluesmusiker. Ragtime klingt zunächst einmal völlig anders als die vorher genannten Musikstile. Er ist in seiner Urform ein reines Klavierarrangement mit eigenen rhythmischen Besonderheiten. Berühmt sind vor allem Stücke wie “Maple Leaf Rag” und “The Entertainer”. Der Jazz übernahm Teile dieser Musikstile, welche aber auch unabhängig weiterexistierten.

Blues – Die Stilelemente des Bepops


Die Bezeichnung “Blues” ist eine Ableitung der englischen Phrase “I’ve got the Blues” – “Ich bin traurig” und hat sich seit 1910 auch namentlich durchgesetzt.